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2008/2009

Rückblick auf die Bayernliga-Saison der Herren

Eine an Spannung nicht zu überbietende Saison in der
Bayernliga ist zu Ende gegangen. Sowohl oben als
auch unten ging es bis zum letzten Spieltag eng zu.
Gut, unten dann doch nicht mehr, nachdem der DKBC
3 Spieltage vor Ende der Saison die neue 120er Liga
in der ersten Bundesliga einführte und es dadurch in
der Bayernliga nur einen Absteiger gibt.
Aber fangen wir von vorn an.
Wie schon die ganze Saison über gestalteten die
beiden Aufstiegskandidaten Fürth und Landshut und
der Geheimfavorit Zeil ihr Heimspiele souverän.
Highlight war dabei sicher die Vorstellung der Fürther
im Mittelfrankenderby gegen Erlangen-Bruck. Mit sage
und schreibe 5976 Holz zerlegten die Fürther, die mit
5703 Holz sicher nicht schlecht spielenden Erlanger.
Aber Landshut und Zeil hielten, wenn auch nicht so
spektakulär, dagegen. Prompt folgte eine nicht
erwartete Niederlage der Fürther in Breitengüßbach
und ein Sieg der Landshuter daheim gegen Zeil. Ab da
nahmen sich Landshut und Fürth fast nichts mehr und
blieben gemeinsam 2 Punkte vor Zeil. Auch die
schwierigsten Hürden nahmen alle drei Mannschaften
so ziemlich im Gleichschritt, so dass es dann am
vorletzten Spieltag zum Showdown kommen musste.
Während Zeil relativ deutlich die Erlanger schlagen
konnte, trafen mit Fürth und Landshut die beiden
Führenden in einem wahren Endspiel aufeinander.
Dieses begann sehr verheißungsvoll auf hohem
Niveau. Doch während die Fürther dieses Spiel
durchgehend so stark spielten, mussten die
Landshuter schnell die Überlegenheit der Franken auf
deren Heimbahnen anerkennen. Ungünstig wirkte sich
da sicher auch die Verletzung von Robert Hoffmann,
einer der Leistungsträger der Landshuter aus. Aber
beim 5886 : 5529 Holz Sieg der Fürther, wären die
Landshuter an diesem Tag auch mit kompletter
Mannschaft ohne große Chance gewesen. So mit war
die Meisterschaft entschieden, denn Fürth ließ sich
auch im letzten Spiel daheim gegen Stephansposching
nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Mit 34 : 10
Punkten holten sie sich verdient die Meisterschaft und
damit den schon lang ersehnten Bundesligaaufstieg.
Herzlichen Glückwunsch dazu! Zeil und Landshut
folgen punktgleich dahinter und scheiterten letztlich nur
knapp. Auf dem vierten Platz kam der KRC Kipfenberg
ein, sicher die Überraschungsmannschaft dieser
Saison in der Bayernliga. Mit 20 : 2 Punkten
überzeugten sie vor allem in ihren Heimspielen. Ihre
sehr schwer zu spielenden Heimbahnen hatten sie
dabei, anders als die meisten Gegner, immer im Griff.
Ebenfalls positiv überraschte der TSV Breitengüßbach.
Von Beginn an hielt man sich außerhalb der
Abstiegsränge auf, was als Aufsteiger sicher nicht
alltäglich ist. Am Ende hatten die Oberfranken ein
ausgeglichenes Punktekonto mit 22 : 22 zu feiern. Alle
anderen Mannschaften befanden sich fast bis zum
Schluss in akuter Abstiegsgefahr, hätte es nicht die
schon angesprochene Aufstockung der ersten
Bundesliga und damit nur einen Absteiger in der
Bayernliga gegeben. Da das erst am drittletzten
Spieltag wirklich fest stand, tobte der Abstiegskampf
auf höchstem Niveau. Nach dem 16. Spieltag lagen vor
den Geldersheimern, die schon abgeschlagenen als
Absteiger praktisch fest standen, Schretzheim, die
SpVgg Stephansposching und der FSV Erlangen-
Bruck punktgleich mit 12 Punkten. Aber auch
Kulmbach, Neustadt und Kasendorf waren nur 2 bzw.
4 Punkte weg. Zuerst starteten die Erlanger eine
Siegesserie, die sie schnell aus der Abstiegszone in
ruhigere Gewässer führte. Mit Siegen gegen Neustadt,
in Posching und noch mal daheim gegen Schretzheim
und Kipfenberg war man gerettet. Neustadt machte es
ähnlich, stolperte nur kurz in Geldersheim um dann
wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Kulmbach
und Kasendorf taten sich da schon bei weiten
schwerer. Obwohl schon sehr weit weg von den
hinteren Plätzen gerieten beide noch mal in Gefahr,
weil aus den letzten 6 Spielen nur 2 (Kulmbach) bzw. 1
Sieg (Kasendorf) geholt wurde. Das es trotzdem
reichte um vor dem eigentlich zum Abstieg führenden
11. Tabellenplatz einzukommen, lag an den ebenfalls
nicht mehr so überzeugenden Schretzheimern und
Poschingern. Beide holten auch nur noch 4 Punkte aus
den letzten 6 Spielen und kamen deshalb nicht mehr
an die Mittelfeldplätze heran. Dabei muss man
ehrlicherweise zugeben, dass beide auch recht
unglückliche Niederlagen einstecken mussten.
Letztlich war der hoch spannende Abstiegskampf für
die Katz’, denn in der Bayernliga wird es wegen der
Ligaeinführung in der ersten Bundesliga auch in der
abgelaufenen Saison nur einen Absteiger geben. Und
dieser heißt nach der Saison 2008/09 Blau Weiß
Geldersheim.
Allen Keglern eine schöne Sommerpause und eine
gute Vorbereitung auf die Saison 2009/10, dann mit
den Aufsteigern TSV Großbardorf und SKC
Alemannen München.
sh


Übernommen aus "Kegeln in Bayern", April 2009

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