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Chronik

Wie alles begann

Eine Hobbykeglergruppe, die Samstag Nachmittag in der Jägerhütte Mörslingen, später im Schlößle Finningen ihrer Freizeitbeschäftigung nachging, gründete auf Initiative von Georg Brugger im Dezember 1978 im damaligen alten Vereinsheim der Fußballer des BC Schretzheim die Sportkegelabteilung. Folgende Gründungsmitglieder fanden sich zusammen um die Idee in die Tat umzusetzen: Aust Rudolf, Baumann Werner, Borst Hermann, Borst Willi, Brugger Georg, Gumpp Erwin, Kummer Magnus, Lutmayr Martin, Seiler Josef, Seiler Richard, Weber Rudolf.

Am 25.1.1979 wurde die Aufnahme beim Bayerischen Sportkeglerverband mit folgenden 11 Mitgliedern beantragt: Aust Rudolf, Baumann Werner, Borst Willi, Brugger Georg, Gumpp Erwin, Kummer Magnus, Lutmayr Martin, Oblinger Xaver, Seiler Josef, Seiler Richard, Weber Rudolf.

Folgende Funktionäre wurden gewählt:

1. Vorsitzender Georg Brugger
2. Vorsitzender Erwin Gumpp
Rechnungsführer Werner Baumann
Sportwart Magnus Kummer
Schriftführer Willi Borst
Pressewart Magnus Kummer
Jugendwart Magnus Kummer

Weitere Mitglieder am 5.6.1979

Am 5.6.1979 wurden folgende weitere Mitglieder beim Bayerischen Sportkeglerverband nachgemeldet: Hermann Borst, Josef Kreuzer, Uwe Krumbholz. Eigene Kegelbahnen waren in Schretzheim damals nicht vorhanden. Deshalb begann der Sportbetrieb ab März 1979 im „Bayerischen Hof“ in Wittislingen. Das erste Freundschaftsspiel fand am 10.3.1979 in Holzheim statt und wurde mit 1748 : 1681 Holz verloren. Bester Schretzheimer war Werner Baumann mit 357 Holz. Die sportliche Heimpremiere folgte am 31.3.1979 in einem weiteren Freundschaftsspiel gegen Mörslingen 2, das nur kanpp mit 1781 : 1797 Holz verloren wurde. Wiederum bester Schretzheimer war Werner Baumann mit 379 Holz. Sein Gegner Hitzler hatte ein zu dieser Zeit Klasseergebnis von 408 Holz. Zum Rückspiel in Mörslingen am 6.5.1979 konnten sich die BCS’ler nochmals steigern und 1822 Holz erzielen. Die 2. Garnitur des SKK Mörslingen erreichte 1885 Holz. Bester Schretzheimer war diesmal Magnus Kummer mit 383 Holz.

Vom 15.6. bis 13.7.1979 wurde auf den Bahnen in Wittislingen der 1. Vereinsmeister ermittelt. Gespielt wurden 5 x 100 Schub kombiniert. Sieger wurde Werner Baumann mit 1932 Holz, gefolgt von Martin Lutmayr mit 1878 Holz und Magnus Kummer mit 1855 Holz.

Zur weiteren Vorbereitung auf die erste Saison 1979/1980 erwartete die frischgebackene zweite Mannschaft des SV Holzheim am 11.8.1979 die erste Garnitur des BC Schretzheim. Die Schretzheimer konnten das Spiel mit 1707 : 1611 für sich entscheiden. Georg Brugger mit 354 Holz war bester Schretzheimer Kegler, dicht gefolgt von Josef Seiler mit 353 Holz. Insgesamt wurden 14 Freundschaftsspiele ausgetragen, die anfangs fast durchwegs verloren gingen. Neun Spiele wurden von der 1. Mannschaft, fünf von der zweiten Mannschaft bestritten. Davon gingen sieben verloren und sieben wurden gewonnen.

Ebenfalls noch vor Beginn der Punktrunde im September 1979 wurde der erste Vereinspokal nach dem k.o.-System ausgetragen. Im Endspiel standen sich Werner Baumann und Martin Lutmayr gegenüber, das Martin Lutmayr mit 383 : 379 für sich entscheiden konnte.

Die erste Saison 1979/1980

Bereits im ersten Jahr ihrer Teilnahme an der Punktrunde konnte die Sportkegelabteilung ihren ersten großen Erfolg feiern: Überlegen mit acht Punkten Vorsprung errang die erste Mannschaft den Titel in der D-Klasse und stieg somit in die C-Klasse auf. Dabei musste sie sich nur zweimal dem Gegner beugen und erreichte die stolze Serie von 16 Siegen in ununterbrochener Reihenfolge.
Seit Gründung im Dezember 1978 ist die Mitgliederzahl bereits auf 16 angestiegen. Am 15. September 1979 startete man die so erfolgreiche Saison gleich mit einem Heimsieg. Zuvor brachten die Freundschaftsbegegnungen mit den benachbarten Clubs Mörslingen, Holzheim und Bächingen wertvolle Wettkampferfahrung. Hierbei kamen alle Aktiven zum Einsatz. Etwas überraschend stand dann bald der Neuling mit 12:0 Punkten allein an der Tabellenspitze, bis er die einzige Niederlage in der Vorrunde durch den SKK Mörslingen 2 hinnehmen musste. Die inoffizielle Herbstmeisterschaft mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten und schließlich die Meisterschaft in der D-Klasse waren die Höhepunkte der Saison 1979/1980.
Dabei erreichten die Akteure der ersten Mannschaft beachtliche persönliche Bestmarken (Baumann 420 Holz), Kummer 419 Holz), wie auch überragende Mannschafts-höchstleistungen von 1983 Holz in Illertissen und 1974 Holz in Krumbach. Der Rekord auf heimischer Bahn war bei 1914 Holz. In der Saison 1980/1981 wurde eine zweite Mannschaft angemeldet, um den so erfolgreichen begonnenen Weg konsequent fortführen zu können.

Die 1. Meisterschaft

1986 Vereinsheim „Kleeblattstuben“1987 eigene Kegelbahnen in Schretzheim

1979 wurde die Sportkegelabteilung in den Verein BC Schretzheim aufgenommen. Da am Ort keine entsprechende Kegelbahn vorhanden war, musste die junge Abteilung zunächst auswärts in Wittislingen ihre Übungsstunden und Wettkämpfe austragen. Die Erbauung eigener Bahnen, geplant auf dem Sportgelände am Weiherberg, machte jedoch Schwierig-keiten und scheiterte nicht zuletzt am Einspruch der Anlieger. Nach vielen Überlegungen und Planungen kam man schließlich zur Verwirklichung der Idee, eine völlig neue Sportanlage „auf den Kobeläckern“ ins Auge zu fassen. Dort entstanden zwei neue Fußballspielfelder und im Anbau an die Turnhalle ein großzügiges Vereinsheim, das den Namen „Kleeblattstuben“ trägt und dazu eine vollautomatische Kegel-Vierbahnenanlage samt Kegelstübchen.

Im Mai 1986 begannen, nach langwierigen Verhandlungen mit der Stadt Dillingen, die großzügig bei der Bereitstellung des notwendigen Grund und Bodens behilflich war und wofür im besonderen Maße sowohl Oberbürgermeister Hans-Jürgen Weigl, wie auch dem damaligen Bürgermeister Alois Keis Verdienst zukommt, die ersten Erdbewegungen. Der Rohbau für das Vereinsheim stand im August 1986 und nun begann der Innenausbau ohne jede fremde Hilfeleistung. In der Rekordzeit von fünfeinhalb Monaten und unter dem unwahrscheinlichen Aufwand von rund 15000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden schufen 150 Helfer aus den eigenen Reihen das, war nur allergrößte Optimisten zu hoffen gewagt hätten.

Am 29.12.1986 lud die Vorstandschaft zur inoffiziellen Eröffnung des neuen Vereinsheimes und am 6. Januar 1987 fand erstmals die ordentliche Generalversammlung im großen Heim statt. Pfarrer Heinz Rittner hatte den kirchlichen Segen gespendet. Im Januar 1987 wurden die vier Bundeskegelbahnen in Betrieb genommen. Mit dem Weggang von den Wittislinger Bahnen verbunden war, dass 11 Spieler zum neu gegründeten KF Wittislingen wechselten. Dieser Aderlaß für die kleine Abteilung konnte erst im Laufe der Jahre kompensiert werden. Die offizielle Einweihung fand vom 15. – 17. Juli 1988 statt. Wenn an dieser Stelle zwei Männer namentlich aus der langen Schar der Mitarbeiter genannt werden, dann soll dies all die anderen nicht zurücksetzen. Doch Schorsch Brugger als Planer und Josef Wirth als Verwirklicher leisteten ein Übermaß an persönlichem Opfer, ohne das es nie möglich geworden wäre, das nun Vorhandene in so relativ kurzer Zeit aus dem Boden zu stampfen. Natürlich hatten auch alle Mitglieder des Haupt-vorstandes, voran erster Vorsitzender Heribert Immler, ihr gerüttelt Maß an Opfer von Freizeit zu erbringen. Sowohl die Ausgestaltung des Vereinsheims, wie die zweckdienliche Bebauung der Fußballspielfelder und deren Einzäunung lassen erkennen, dass nicht nur Kenner der Materie, sondern auch handwerkliche Könner am Werk waren.

Der Bau der eigenen Bahnen in Schretzheim

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